Unser Kompetenzteam  - ein Facharzt FMH für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie und ein Facharzt FMH für Hals,- Nasen-, Ohrenheilkunde und spezielle Hals- und Gesichtschirurgie – ist bestrebt, Ihr Problem der Nasenatmung durch umfassende Beratung und  fallrelevante Behandlung zu lösen und damit zur Optimierung Ihrer Lebensqualität beizutragen.

Die Nase mit ihrer Form, Grösse und Stellung ist ein charakteristisches Merkmal in jedem Gesicht und trägt damit wesentlich zum Gesamteindruck eines Menschen bei.

Ein wichtiger Aspekt, den Patienten häufig vergessen, wenn sie mit ihrer Nase „unzufrieden“ sind, ist die Nasenfunktion.
Funktion und Form müssen stimmen und bei einer gewünschten Operation in Einklang gebracht werden. In etwa der Hälfte der Fälle einer gewünschten Nasenkorrektur muss auch das Naseninnere geändert werden, damit die Funktion erhalten bleibt oder sogar verbessert wird.
Störungen der Form als auch der Funktion der Nase lassen sich operativ korrigieren, beseitigen oder zumindest bessern.

Die Nase bildet einen der beiden Eingänge zu den Atemwegen – der andere ist der Mund. Die Nase hat im Inneren eine sehr grosse Schleimhautoberfläche, um die eingeatmete Luft anzufeuchten, zu erwärmen und zu reinigen. Dabei wird sie von den Nasenmuscheln, das sind ebenfalls mit Schleimhaut überzogene knöcherne Leisten, „unterstützt“. Die Nasenscheidewand stellt das zentrale Stützelement dar und teilt die Nase in linken und rechten Naseneingang.

Der Eingriff wird i.d.R. in Narkose durchgeführt. Dazu wird im Spital vor der Operation ein Aufklärungsgespräch durchgeführt.
Bei der funktionellen Nasenkorrektur werden vorstehende und schiefe Anteile der Scheidewand abgetragen und begradigt und gleichzeitig übergrosse Nasenmuscheln verkleinert. Bei einer gleichzeitigen ästhetischen Korrektur des Nasenäussern wird meistens der Nasenhöcker abgetragen und schiefe und vorstehende Knochen- und Knorpelanteile werden abgetragen und neu geformt.
Nach der Operation wird die Nase aussen durch einen Verband aus Gips, Kunststoff oder Metall geschient; bei einer Nasenscheidewandkorrektur erfolgt im Inneren der Nase eine Tamponierung für mehrere Tage.
Trotz des ausgedehnten Eingriffs klagen Patienten nach der Operation meist kaum über Schmerzen. Bei Rauchern ist die Wundheilung verzögert und die kosmetischen Ergebnisse können deutlich schlechter sein.

Risiken, Erfolgsaussichten, Verhaltensweisen und das weitere Vorgehen nach der Operation werden detailliert vor dem Eingriff im Aufklärungsgespräch mit dem Arzt besprochen. In den meisten Fällen lassen sich mit der Operation die Form und Funktionsweise der Nase deutlich verbessern. Ein zufriedenstellendes Behandlungsergebnis kann nicht garantiert werden. Das endgültige Ergebnis wird erst nach Wochen bis Monaten erkennbar.
Eine gelungene Operation kann das Selbstwertgefühl enorm steigern und dazu führen, dass sich Inneres und Äusseres aussöhnen.

Wird der Eingriff aus rein ästhetischen Gründen vorgenommen, ist die Krankenkasse nicht verpflichtet, die Kosten zu übernehmen. Daher empfiehlt es sich, dies vorab zu klären.