Wenn die Temperaturen sinken, beginnt wieder die Erkältungszeit. In öffentlichen Verkehrsmitteln, im Supermarkt, an der Arbeit, in der Schule – dort lauern sie: die Erkältungsviren. Und schlagen erbarmungslos, und natürlich unerwartet, zu.

Prinzipiell muss man einen grippalen Infekt, der eher harmlos verläuft und nach 2 bis 3 Wochen vorbei sein sollte, von einer echten Grippe, die mit hohem Fieber und allgemeinem Schmerzgefühl einhergeht, unterscheiden.

Erster Tipp: Regelmässig Hände waschen!

Folgende Hausmittel können zur Linderung der Beschwerden beitragen:

Schnupfen: Ist die Nase zu, helfen kurzfristig abschwellende Nasentropfen. Auch das Inhalieren mit in der Apotheke erhältlichen Lösungen lindert die Beschwerden und macht die Nase wieder frei.

Erkältungshusten: Alle wissen es: Er kommt meistens in der Nacht, in der Einschlafphase. Doch hier gilt auch: Linderung des Hustenreizes ist gut, die Unterdrückung ist nicht gut, da der vorhandene Schleim abgehustet werden soll. Dieser transportiert nämlich die «unguten» Bestandteile, die sich in den Atemwegen befinden, ab. Präparate, die z.B. Myrtol, Thymian oder Efeu enthalten, helfen hierbei. Zum Lösen des Schleimes müssen die Atemwege feucht gehalten werden, so dass auch hier das Inhalieren, vor allem aber auch reichliches Trinken (Tee, Wasser), zur Linderung der Beschwerden beitragen kann.

Halsschmerzen/Heiserkeit: Auch hier sind wir mit Schleimhaut befeuchtenden Massnahmen gut beraten! Lutschtabletten, die z.B. Salbei enthalten und das desinfizierende Gurgeln mit Salzwasser ( ¼ Teelöffel Kochsalz in 250ml Wasser aufgelöst, alle 2-3 Stunden) unterstützen den Heilungsprozess.

Spüren Sie ein anhaltendes Krankheitsgefühl, haben Sie hohes Fieber über Tage hinweg: In diesem Fall raten wir Ihnen dringend, einen Arzt aufzusuchen.