Im Normalfall verläuft die Nasenscheidewand mittig und gerade und trennt die Nasenhöhle in zwei Hälften. Sehr häufig jedoch liegt eine angeborene Krümmung vor oder diese ist durch Krafteinwirkung (Schlag, Sturz) entstanden. Solange diese Erscheinung weder die Atmung behindert noch zu ästhetischer Auffälligkeit führt, kann die Abweichung bestehen bleiben. Ist die Nasenatmung behindert («verstopfte Nase») oder unterschiedliche entzündliche Erscheinungen häufen sich, sollte der Facharzt aufgesucht werden. Denn gerade Letzteres kann zu Infektionen und chronischen Beschwerden führen.

Da der gewünschte geradlinige Luftstrom durch die Nase nicht möglich ist, mehren sich Erscheinungen wie Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Rachenentzündung, Bronchitis und Schnarchen.

Bei der Untersuchung führt der Arzt nach einer lokalen Betäubung ein spezifisches Instrument mit einer winzigen Kamera (Nasenendoskop) in die Nase ein, so dass er sich einen genauen Überblick über den Grad der Verkrümmung, die damit einhergehenden Engstellen und den allgemeinen Zustand des Naseninneren verschaffen kann. Des Weiteren ist es möglich, objektiv und ohne Schmerzen die Messung der Nasenatmung durchzuführen.

Daran bespricht Prof. Pfister mit dem Patienten mögliche Therapien und operative Eingriffe. In jedem Fall ist das Ziel, die Luftzufuhr bei der Nasenatmung zu verbessern. Dies kann durch die Begradigung oder auch durch das Entfernen kleinster Teile aus der Nasenscheidewand erreicht werden.

Der operative Eingriff erfolgt unter Vollnarkose direkt durch das Nasenloch. Abschliessend werden für einige Tage spezielle Silikonschienen eingesetzt, so dass durch die darin befindlichen Luftröhrchen bereits gleich nach der Operation das Atmen durch die Nase möglich ist. Der stationäre Aufenthalt dauert normalerweise 3 Tage, eine AUF ist für ca. 7 bis 10 Tage gegeben.

Diese Operation führt Prof. Pfister und sein Ärzteteam an allen Belegspitälern durch.