Eine Entzündung der Nasennebenhöhlen (die allgemein bekannten sind die Stirnhöhle und die Kieferhöhle) kann vorliegen, wenn Sie Druck oder Schmerzen im Gesicht oder den Ohren verspüren, übermässig (eventuell auch eitrig) Nasensekret ausläuft oder Ihr Geruchsinn vermindert ist. Nach Untersuch und Abklärung berät Sie der Arzt über Behandlungsmassnahmen und eine mögliche Operation. Diese wird mit Hilfe eines Endoskops, welches durch die Nasenlöcher eingeführt wird, durchgeführt und ist dadurch für den Patienten nicht so belastend.

Bei ausgedehnten Nasennebenhöhlenentzündungen, welche nicht auf Medikamente ansprechen, wird von chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen gesprochen. Diese lassen sich nur operativ und medikamentös behandeln.

Minimal-Invasive chirurgische Methoden für die Behandlung sind abhängig vom Ausmass der Erkrankung:

  1. Ballon-Sinuplastik
  2. Funktionelle endoskopische Nebenhöhlenchirurgie
  3. Offene, d.h. von aussen durchgeführte Nasennebenhöhlenchirurgie

In den meisten Fällen ist heute eine minimal-invasive Operationsmethode möglich.