Allergien im Kopf-Hals-Bereich führen häufig zu ständigem Niesen, Naselaufen, tränenden Augen oder Juckreiz. Als Auslöser kommen eine Vielzahl von Substanzen wie Tierhaare, Blüten und Pollen, Nahrungsmittel, Hausstaub u.v.m in Betracht.

Daher wird die Diagnostik gemeinsam mit anderen Fachgebieten durchgeführt. Diese Tests werden an der Hautoberfläche oder in Kombination  durch Bestimmung der Antikörper im Blut durchgeführt.

Dementsprechend schliesst sich eine Therapie an, die über antiallergische Medikamentengaben (Augentropfen, Nasensprays, Tabletten) bis hin zur Allergieimpfung (Desensibilisierung) reichen kann.

Bei der Behandlung von Allergien ist daher die Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten angezeigt. Dies können der Lungenarzt (Pneumologe), der Augenarzt oder auch der Allergologe sein.

Falls trotz medikamentöser Behandlung die Nasenatmung weiterhin eingeschränkt ist und eine Geruchsminderung vorliegt, sollte eine bildgebende Diagnostik der Nasennebenhöhlendiagnostik (Computertomographie) durchgeführt werden. Diese Bildgebung ermöglicht die Beurteilung der Nasennebenhöhlen sowie die Ausdehnung auf andere Bereiche wie Auge, Gehirn etc.

Bei ausgedehnten Befunden bieten wir dann zusätzlich zur medikamentösen Therapie minimal-invasive operative Techniken an (siehe Operationen)