1. Der Schlaf
  2. Schlafstörungen
  3. Wann sollte ein (HNO-)Facharzt aufgesucht werden

 

  1. Der Schlaf ist ein überlebenswichtiger Prozess zur Regulation und Regeneration der Körperfunktionen. Er verläuft in verschiedenen Phasen: Leichtschlaf, Tiefschlaf, Traumschlaf (auch als REM-Schlaf bekannt). Diese Phasen wiederholen sich ca. 4-5 mal pro Nacht, begleitet von einer Einschlafzeit und einem ein- bis mehrmalige Aufwachen (bis zu 20 Wachminuten).

  2. Am häufigsten treten Einschlaf- und Durchschlafstörungen (z.B. Hin- und Herwälzen bis zum Einschlafen, Erwachen oder Aufschrecken in der Nacht, längere Wachphasen) auf. Hinzu können Tagesschläfrigkeit, Schlafattacken in monotonen Situationen, Restless-legs-Syndrom (Bewegungsdrang der Beine), nächtliche Atemaussetzer - Sekunden bis einige Minuten andauernd (Schlafapnoe-Syndrom) - kommen. Wichtig ist hier das Wort „Syndrom“- es bedeutet: Begleiterscheinung anderer Erkrankungen. Um die Ursachen dieser Erscheinung zu ermitteln, sollte gegebenenfalls der Hausarzt bzw. ein HNO-Facharzt konsultiert werden.

  3. Treten Schlafstörungen nur ab und zu auf, können diese situationsbedingt sein. Möglicherweise besteht gerade eine stressige Arbeits- oder Familiensituation, Aufregung vor einer Prüfung, eine ungewohnte Schlafumgebung.
    Bestehen die Schlafstörungen aber über einen längeren Zeitraum und belasten die  Arbeits- und Lebensqualität (Konzentrationsmangel, schlechte Stimmung, Angst, Gereiztheit) ist ärztliche Hilfe angeraten.
    Zunächst wird versucht, die Ursachen der Schlafstörung durch ein umfassendes Gespräch mit dem Arzt zu ermitteln. Dazu gehören auch eine HNO-Untersuchung und weitere diagnostische Verfahren > s. Schlafapnoe
    Gemeinsam mit dem Patienten wird dann eine individuelle Therapie gefunden, die den Weg zurück  zu einem gesunden und erholsamen Schlaf weisen kann.