Bei der allgemeinen Untersuchung widmet sich der Arzt nach dem ausführlichen Anamnesegespräch folgenden Bereichen:

Ziel ist es, den aktuellen Stand der Organe im Kopf-Hals-Bereich zu ermitteln.

In einem Einführungsgespräch schildert der Patient den Grund seines Arztbesuches. Der HNO-Facharzt erhebt eine Anamnese (Erfragung medizinisch-relevanter Informationen, die zur Diagnosefindung beitragen).

Dann erfolgt die Untersuchungen von Nase (z.B. Rhinoskopie, Nasenfunktionstest), Mund, Rachen, Hals und Ohren (z.B. Ohrmikroskopie). Ggfls. schaut der HNO-Facharzt mit einem Endoskop den Nasenrachen, den Kehlkopf, die Speise- und Luftröhre an. Bei einer Tastuntersuchung des Halses ermittelt er Grösse und Verschiebungsgrad der Lymphknoten, achtet auf eventuelle Knoten und Verdickungen an der Schilddrüse, den Speicheldrüsen und an den Seiten des Halses.

Des Weiteren prüft der HNO-Facharzt die Sinnesfunktionen (z.B. das Gleichgewicht, das Geruchsvermögen). Zudem können, je nach Fragestellung, Allergie-Tests sowie verschiedene Hörtests durchgeführt werden. Zur weiteren diagnostischen Abklärung werden ggfls. bildgebende Verfahren wie z.B. Ultraschall und/oder CT eingesetzt.